Deadpool: Der Söldner mit der großen Klappe: Bd. 1: Kopfsprung

Deadpool: Der Söldner mit der großen Klappe: Bd. 1: Kopfsprung

Kaufpreis: EUR 14,99

    Der Mann, der Lucky Luke erschoss: Hommage 1

    Kaufpreis: EUR 15,00

      3 KOMMENTARE

      1. 11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich

        5.0 von 5 Sternen
        Lucky Luke ist tot – lang lebe Lucky Luke!, 7. August 2016

        Von Udo_ErhartAlle meine Rezensionen ansehen
        (VINE®-PRODUKTTESTER)
          
        (TOP 500 REZENSENT)
          

        Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der Lucky Luke erschoss: Hommage 1 (Gebundene Ausgabe)

        Im Hommage-Band „Der Mann, der Lucky Luke erschoss“ ist alles anders als gewohnt. Das beginnt mit einem recht ernsten Titelhelden, geht über den nun realistischerweise sprachlosen Jolly Jumper, und erzählt auch vom schneller als sein Schatten ziehenden, dafür aber umso schlechter treffenden Revolverhelden.

        Matthieu Bonhomme ist bereits seit seiner „Texas Cowboys“-Comic-Reihe bestens mit dem Western-Sujet vertraut, Lucky Luke ist ein Held seiner Kindheit/Jugend – dementsprechend erfreut war der Zeichner, dass er zum 70. Geburtstag des Comic-Helden einen Tribute-Band beisteuern durfte. Und dieser Band ist ihm wahrlich gut gelungen, er gefällt mir bei weitem besser als die letzten Alben aus den Händen Achdés, gerade, weil die Story realistischer und düsterer ist, als man das sonst von Lucky Luke gewohnt ist.

        „Der Mann, der Lucky Luke erschoss“ erzählt die Geschichte, wie Lucky Luke notgedrungen mit dem Rauchen aufhört, wie er in einem kleinen Dorf einen Postkutschenüberfall aufklären soll und wie er sich als Ein-Mann-Armee nicht nur gegen den Sheriff, sondern auch gegen die lynchfreudigen Dorfbewohner stellen muss.

        Bereits zum Comic Salon in Erlangen ist eine auf 444 Stück limitierte und signierte Großformatausgabe des Abenteuers in Schwarzweiß erschienen. Und ich muss sagen: Die schwarzweiße Ausgabe gefällt mir deutlich besser als die von Bonhomme flächig kolorierte. Doch die limitierte Ausgabe war rasch vergriffen und ist nur noch sehr teuer zu erhalten. Leider fehlt der normalen Buchhandelsausgabe des Comics auch der Skizzen- und der redaktionelle Teil. Die hübschen Schmutztitelillustrationen, in denen Lucky Luke schneller zieht als sein Schatten, sind hingegen in beiden Ausgaben abgedruckt worden.

        „Der Mann, der Lucky Luke erschoss“ bekommt von mir verdiente fünf Sheriff-Sterne und eine definitive Leseempfehlung. Der beste Lucky-Luke-Band seit längerem. So lässt sich der Geburtstag des Comic-Klassikers gebührend feiern!

        Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

        War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
        Nein

        Missbrauch melden
        | Kommentar als LinkKommentar Kommentar

      2. 5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich

        5.0 von 5 Sternen
        Warum er nicht mehr raucht, 19. August 2016

        Von HighlightzoneAlle meine Rezensionen ansehen
        (TOP 500 REZENSENT)
          

        Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der Lucky Luke erschoss: Hommage 1 (Gebundene Ausgabe)

        Die Western-Parodie „Lucky Luke“ des als Morris bekannten Belgiers Maurice de Bevere (1923-2001) wirkt auch nach 70 Jahren dank ihrer gekonnt karikierten Typen sehr frisch. Neben der aktuell von Hervé Darmenton alias Achdé im klassischen Look werkgetreu weitergeführten Serie versucht sich jetzt auch Matthieu Bonhomme an „Lucky Luke“.

        Sein eher realistischer Zeichenstil scheint auf den ersten Blick nicht zur stark karikierenden Darstellung des Wilden Westen zu passen, die ihren Höhepunkt feierte, als der große René Goscinny neben Asterix auch noch „Lucky Luke“ textete. Bonhomme zeigte zuvor schon in der von Lewis Trondheim geschriebenen Western-Serie „Texas Cowboys“, dass realistische Zeichnungen und skurriler Humor kein Widerspruch sein müssen. Außerdem wurde bereits innerhalb der ebenfalls in Belgien entstandenen Traditions-Serie “Spirou“ bewiesen, dass es eine gute Idee ist, neben der regulären Reihe auch einmal Experimente mit weiteren Zeichnern und Autoren zu wagen.

        Auch wenn “Der Mann, der Lucky Luke erschoss“ nicht wie einst bei Morris & Gosinny alle paar Panels einen Schenkelklopfer serviert, kann das Experiment, vor allem dank des interessanten Zeichenstils von Bonhomme, als gelungen betrachtet werden. Dessen Geschichte um das von drei undurchsichtigen Brüdern kontrollierte Städtchen Froggy Town hat leider nicht so viel schrägen Humor wie die „Texas Cowboys“ und ist eher spannend als lustig. Doch ganz nebenbei wird eine recht plausible Erklärung geliefert, warum Lucky Luke ab 1982 in den Comics aufgehört hat zu rauchen und fortan zum Strohhalm statt zur Zigarette griff.

        Zeitgleich entstand übrigens eine weitere Neuinterpretation von Lucky Luke, die Guillaume Bouzard sehr reduziert zu Papier gebracht hat.

        Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

        War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
        Nein

        Missbrauch melden
        | Kommentar als LinkKommentar Kommentar

      3. 8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich

        5.0 von 5 Sternen
        Aber Hallo, wenn das nicht das Comic des Jahres ist…, 5. August 2016

        Von O. GuschelbauerAlle meine Rezensionen ansehen
        (REAL NAME)
          

        Rezension bezieht sich auf: Der Mann, der Lucky Luke erschoss: Hommage 1 (Gebundene Ausgabe)

        Eins vorneweg: Dies ist kein normaler Lucky Luke Band der Reihe sondern der erste Band einer neuen „Hommage“-Reihe von Ehapa.

        Und es ist wahrhaftig für mich DAS Comic des Jahres! Die Zeichnungen genial, die Story genial, da passt alles. Bonhomme liebt Lucky Luke und Morris, soviel ist klar!

        Es gibt einige Hinweise auf die echte Luke-Reihe(Stichwort Phil Steele), feinster sparsam eingesetzten Humor(Stichwort rauchen).

        Das ist ein echter Western und das der Held Luke ist macht das ganze perfekt.

        Fazit: Für Lucky-Luke-Fans die über Rantanplan-Witze lachen wahrscheinlich nicht so geeignet, für echte Western-Fans. Comicliebhaber und Leute die Lucky Luke auch mal ernster sehen wollen ein Muss!

        P.s.: Hab den letzten Lucky-Kid-Band noch gar nicht gelesen weil die meines Erachtens völlig daneben sind… dann lieber so ein Wild-West-Krimi!

        Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 

        War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
        Nein

        Missbrauch melden
        | Kommentar als LinkKommentar Kommentar

      HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT